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Ich freue mich über Gastkünstler:innen! Mach mit. Melde dich gerne: alexandervonunhold@gmx.de

Das Format im Automaten ist A6. Postkarten, Zeichnung, Aquarelle, Kleinigkeiten oder Zines - ich freue mich über deine Kunst!

Nicht schüchtern sein, melden!

Audrey Marylin

Audrey Marylin

Dass Audrey Marylin als Gastautorin irgendwo einen Text veröffentlicht, ist schon länger nicht mehr vorgekommen. Kreativ austoben tut sie sich nämlich hauptsächlich in der Küche.

Allerdings, wenn sie so darüber nachdenkt, schreibt die 39 jährige Traunsteinerin schon häufiger - E-mails und Briefe an Brieffreundinnen und Brieffreunde, und Tagebuch (wobei heutzutage das Verfassen minutenlange Sprachnachrichten an Freundinnen ja das Tagebuch-Schreiben größtenteils ersetzt…).

Außerdem hat sie eine Mal- und Zeichenschule besucht und dort Frida Kahlo und Katzen zu porträtieren gelernt.

Viel wichtiger ist Audrey Marylin allerdings immer Bewegung draußen - man trifft sie in ihrer Freizeit oft in den Bergen, zu Fuß oder auf dem Rad, oder im Schwimmbad.

Dies war alles jedoch alles so vor der Geburt ihres kleinen Sohnes im Februar 2026. Mal sehen, wo die Prioritäten in Zukunft liegen werden! Momentan verabredet sie sich primär zum Spazierengehen, um täglich mit mindestens einem anderen Erwachsenen zu sprechen - abgesehen von ihrem Mann natürlich, mit dem Audrey Marylin seit letztem Jahr verheiratet ist.

Man kann sie noch nicht im Internet finden, denn ihre Kunst ist noch nicht für die breite Masse bestimmt. Aber sie lädt euch gerne mal zum Abendessen ein, wenn ihr nett zu ihr seid!

Frau Kritzikratzi

Frau Kritzikratzi

Frau Kritzikratzi ist die erste Gastkünstlerin im Kunstautomat Traunstein.

Sie ist eine engagierte, eigenwillige und ausnehmend talentierte Künstlerin! Ihre Arbeiten bewegen sich bewusst jenseits von Perfektion, dafür mitten im Denken, in Haltung, Spielen und Kritzeln.

Also jedenfalls nicht im Sinne von Leuten, die Wörter wie Portfolio, Werkphase oder finale Ausarbeitung benutzen.

Frau Kritzikratzi kritzelt. Punkt.

Und zwar alles. Papier. Ränder. Gedanken. Gelegenheiten.

Ihre Arbeiten entstehen in einem streng limitierten Zeitfenster: 15 Minuten.

Danach ist Schluss. Nicht, weil die Idee alle wäre, sondern weil sonst Gefahr droht.

Die Gefahr heißt: Ernst. Oder noch schlimmer: Perfektion.

Sobald jemand sagt: „Mach doch mal was richtig Schönes“ oder

„Das könnte man doch sauber ausarbeiten“, klappt bei Frau Kritzikratzi innerlich ein Notausgang auf, über dem blinkend steht: ÜBERFORDERUNG.

Perfektion ist für sie kein Ziel, sondern ein Zustand, in dem alle Kritzikratzis sterben.

Kritzeleien brauchen Luft. Fehler. Batzel. Kleine Tintenunfälle, die aussehen, als hätten sie Absicht.

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Instagram: https://www.instagram.com/frau.kritzikratzi